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Ziel unseres Trainings ist es folgende Werte und Inhalte zu vermitteln: 1. Ästhetik, Stil, Effektivität Beherrschung der Kampfkunst in vorbildlicher und souveräner Weise. Die Techniken und Bewegungsabläufe sollen auf eine selbstverständliche und unverkrampfte Art sowohl effektiv als auch ästhetisch sein. Das Potential des Karatesportlers sollte voll ausgeschöpft werden können und damit richtig zur Geltung kommen.
2. Gesundheit: "entweder man wird älter oder besser" Gesundheitsorientierte körperliche Entwicklung bis ins hohe Alter. Nicht zu verwechseln mit " Reha- oder Gesundheitssport". Es muss im Alter kein "Verfall" körperlicher Fähigkeiten eintreten. Kampfkunst ist, richtig gelehrt, nicht nur eine der effektivsten Fitneßmethoden die es gibt, sie zeigt auch Wege auf, diese zu erhalten und bis ans Lebensende zu entwickeln. In der Praxis heißt das, dass ein "Schwarzgurt" mit siebzig Jahren nicht schlechter sein muß als einer von dreißig Jahren. Er sollte im Gegenteil über eine sichtbar verfeinerte Bewegungsweise verfügen. Das setzt selbstverständlich voraus, dass man möglichst früh mit dem Training beginnt. 3. Perfektionismus Absolut korrekte Wiedergabe der hochentwickelten Bewegungslehren. Ausführung aller Techniken auf oberstem Niveau. Das Training orientiert sich in der Qualität an höchsten Ansprüchen. Um dieses Ziel zu erreichen ist das Streben nach Perfektion unumgänglich (z. B. Punkt 1 und 2). 4. Entwicklung Ganzheitliche Entwicklung von Körper und Geist ist eine unumgängliche Voraussetzung für das Erreichen der unter 1 bis 3 beschriebenen Inhalte. Die Vereinigung lehrt aus diesem Grunde auch Philosophische Überlieferungen die in engem Zusammenhang mit den Kampfkünsten stehen und verläßt damit bewusst den Bereich des reinen Sports.
Die Übungen erfordern ein überaus hohes Maß an Konzentration. Im Training wird darauf geachtet, dass unser Trainingspotential von jedem Schüler optimal genutzt werden kann. Die Prüfungsordnung ist so gestaltet, dass sie die angestrebte Karateentwicklung des Schülers wiederspiegelt. Die mentale Entwicklung wird so von der ersten Übungsstunde an gefordert. In weiteren Stufen wird die Entwicklung bis hin in die Meditation geführt. Der Persönlichkeitsentwicklung wird besondere Bedeutung beigemessen. Die Ausbildung der Lehrer in der Vereinigung berücksichtigt dies. Die Vereinigung versteht sich als Bewahrer alter Kenntnisse und Werte im besten positiv- konservativem Sinne, nicht dogmatisch, sondern revolutionär-konservativ. Daher wird sich auch nicht sklavisch an "Altüberkommenes" geklammert, sondern neue Impulse, z. B. aus der sportmedizinischen Forschung werden da eingesetzt, wo sie sinnvoll erscheinen. 5. Kampf, aber kein Wettkampf Die Vereinigung betreibt keinen Wettkampfsport, dafür stehen bei Bedarf genug andere Organisationen zur Verfügung. Nach unserer Erfahrung behindert Wettkampfsport sowohl die körperliche, als auch die geistige Entwicklung des aktiven Budosportlers und schränkt ihn ein, weshalb wir uns ganz auf die beschriebenen Trainingsinhalte und Entwicklungsmöglichkeiten konzentrieren, wie dies auch z. B. im Kyudo und Aikido praktiziert wird. Wenn wir der allgemeinen Wettkampfneurose nicht huldigen, bedeutet dies allerdings nicht, dass wir den Aspekt des Kampfes ignorieren. Der Kampf mit sich selbst beginnt bereits mit der regelmäßigen Teilnahme am Unterricht und setzt sich über jede Stufe des Trainings fort. Wir verfügen über ein sehr großes Repertoir an Trainingsmöglichkeiten und Methoden, die jeden Aktiven nach seinen Möglichkeiten fördern und ihn auf den Ernstfall vorbereiten. Jeder ernsthaft Interessierte wird mit äußerst effektiven Trainingsmethoden vertraut gemacht, die alle Fähigkeiten entwickeln, die in einer Kampfsituation relevant sind, ohne dass dabei allerdings körperliche oder geistige Schäden in Kauf genommen werden müssen. So wie unser gesamtes Konzept auf kultivierter Entwicklung beruht, ist auch die Entwicklung zum "Kämpfer" eine zivilisierte und keine Rückentwicklung hin zum Primitiven. Kurz gesagt, wem daran gelegen ist seine Fähigkeiten mit Anderen zu testen und unter Beweis zu stellen, wird auch in dieser Hinsicht nicht zu kurz kommen.
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